Magazins Zeilen / Ausgabe 7 - Juli 2009 / Deutsch

Laura & Spot
Foto: Magazin Zeilen
Dieser Artikel erschien zuerst in Ausgabe 7 des niederländischen Magazins ZEILEN (Segeln) im Jahre 2009. Wir möchten Herrn Cees van Dijk, Chefredakteur von Zeilen, herzlich für die Erlaubnis zur Übersetzung und zur Veröffentlichung danken. 

Fotos: Corné van der Stelt und Laura Dekker
SOLO NACH ENGLAND

Die dreizehnjährige Laura Dekker ist ein besonderes Mädchen, soviel steht fest. 2009 segelte sie mit ihrer Hurley 700 'Guppy' einhand nach England. Dies war der erste Schritt in Richtung ihrer Weltreise.

Viel Vergnügen!
Thomas Weber & 45N73W 


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Foto: Magazin Zeilen
Teil 1
Foto: Magazin Zeilen
Teil 2
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KEINE VERRÜCKTEN AKTIONEN

Laura Dekker (13) wurde auf dem Boot ihrer Eltern während deren Weltumsegelung geboren. Sie lernte die Praxis und die Theorie des Segelns von ihrem Vater Dick. Nicht jeder ist vom Hobby des jungen Mädchens begeistert. Dick: "Das rief viel Widerstand hervor, sowohl von Fremden als auch von den Eltern ihrer Freundinnen. Aber ich weiß was sie kann und wo sie es gelernt hat. Ich vertraue meiner Tochter voll und ganz und weiß, daß sie keine verrückten Aktionen unternehmen wird und auf alle Eventualitäten vorbereitet ist. Sie segelt besser und hat mehr Wissen als manch älterer Segler." Laura will später einmal berufsmäßig segeln, aber sie hat keine Ambitionen, die niederländische Ellen MacArthur zu werden. Laura: "Ich mache lieber Segeltouren anstatt an Wettbewerben teilzunehmen. Die jüngste Weltumseglerin zu werden hat schon was."
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Laura & Spot
Foto: zeilen.nl

Mein Name ist Laura Dekker und ich bin dreizehn Jahre alt. Ich segle gern und oft über das Ijsselmeer und auf dem Wattenmeer. Ich bin immer allein unterwegs, na ja, fast allein, denn mein Hund Spot ist immer dabei. Ich habe immer eine Menge Spaß dabei, obwohl... irgendwann wollte ich einfach mal was Neues versuchen. England ist dann doch das Erste, woran man denken würde, oder? Ich schon. Natürlich kommt man nicht einfach so auf die Idee, eine solche Tour einhand zu segeln. Es begann vor sehr langer Zeit, als ich gerade erst einen Tag alt war.






Die Anfänge
Meine Eltern sind auf Weltreise und liegen mit ihrem Boot in Neuseeland als ich geboren werde. Das erste was ich sehe sind - abgesehen von meinen Eltern - Boote auf dem Wasser. So ist es auch nicht weiter verwunderlich, daß das erste Wort, das ich sprechen kann, nicht 'Mama' oder 'Papa' ist, sondern 'Dinghy'.
In den folgenden Jahren lerne ich die See sehr gut kennen, sowohl von ihrer guten als auch von ihrer schlechten Seite.
Zu meinem sechsten Geburtstag bekomme ich das wohlbekannte Anfängerboot geschenkt, einen 'Optimist'. Am nächsten Tag sage ich stolz und todernst zu meinem Vater, daß ich jetzt auf dem See segeln gehen werde. Der findet die Idee nicht so toll, denn schließlich bin ich zuvor noch nie allein gesegelt. Er meint, daß ich erst lernen müsse, das Boot zu beherrschen, in Schlangenlinien zu segeln, gegen den Wind zu kreuzen - und das alles bei Windstärke 6.

Am nächsten Wochenende habe wir Zeit und es weht auch genug Wind, um üben zu können. Mein Vater fährt neben mir auf einem Surfbrett und ist bass erstaunt, daß ich alle Übungen schon beim ersten Versuch ganz ordentlich bewerkstellige. Allein das Kentern bei dem starken und kalten Wind finde ich unangenehm. Aber nachdem ich es ein paar Mal geübt habe, macht es mir sogar Spaß. Das Aufrichten des Bootes ist eine schwierige Angelegenheit wenn man selbst nur 14 Kilo wiegt. Aber wenn ich das nicht kann, wird mein Vater mich nicht allein segeln lassen, und darum kämpfe ich mich durch. So segele ich zwei Jahre lang über den See, und eigentlich nur bei starkem Wind, denn sonst macht es mir nicht richtig Spaß. 
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Guppy
Spot on Wache
FotoL zeilen.nl
Als mein Vater zusammen mit einem Freund auf dessen Hurley 700 am 24-Stunden Rennen [auf dem Ijsselmeer] teilnimmt, bin ich natürlich mit von der Partie. Immerhin bin ich schon zehn Jahre alt. Bei unserer Rückkehr frage ich den Eigentümer, ob ich auch allein mit dem Boot segeln dürfe. Ich darf, und wenn ich sein Boot saubermache und gut in Schuss halte, darf ich damit sogar das ganze Jahr lang segeln.
Nachdem ich ein Jahr lang mit dem Boot gesegelt bin, beschieße ich, mit ihm während der Schulferien auf Segeltour zu gehen. Der Eigner, der mich schon oft beim segeln beobachtet hat, ist sofort einverstanden. Aber bevor ich ablegen darf, muß ich noch einiges in puncto Navigation lernen. Viele Abende verbringe ich damit, schwierige Summen, die mir mein Vater aufgibt, auszurechnen, damit ich lerne, die Bestimmung von Kompasskursen mit dem Parallellineal unter Berücksichtigung der Winddrift und Strömungen sicher zu beherrschen. Auch muß ich lernen, meine Position mittels Kreuzpeilung zu bestimmen. Ich habe dem Boot auch einen schönen Namen gegeben: 'Guppy'. Denn ein Boot von sieben Metern kann man nicht wirklich groß nennen, oder? Zumindest für mich ist es vorläufig noch groß genug, aber ich bin ja auch erst elf.

Als die Ferien beginnen, fahre ich mit gestrecktem Mast über die Vecht nach Muiden, und von dort zum Ijsselmeer. In Lemmer werde ich von der Wasserschutzpolizei erwartet und muß am Kai anlegen, wo Spot die Polizisten knurrend willkommen heißt. Nachdem wir uns eine Zeit lang unterhalten haben kommen sie zum Schluß, daß ich gut vorbereitet auf diese Tour gegangen bin. Darüber hinaus trage ich immer eine Schwimmweste und bin mit einer Sicherheitsleine gesichert. Wenn doch nur alle Wassersportler so wären wie ich, sagen sie. Laut Gesetz darf ich dieses Boot führen, denn es ist ein Segelboot unter sieben Meter Länge. Mit diesen Worten verlassen sie das Boot und ich darf weiterfahren. Ich segle durch ganz Friesland und zu den Watteninseln, und immer ist mein Hund Spot dabei. Sechs Wochen später bin ich wieder zu Hause.
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Ein eigenes Boot
Second Home
Foto: zeilen.nl
Nun bin ich ganz sicher: ich will meine eigene Hurley 700. Und folglich durchstöbern mein Vater und ich Kleinanzeigen. Wir finden ein Boot, das halbwegs gut aussieht und mit einem Innenbordmotor ausgestattet ist. Ich bin so superglücklich über mein erstes, wirklich hochseetüchtiges Boot, daß ich total durch den Wind bin. Als ich nach Hause komme, stutzt meine Freundin als ich ein Stück Pizza in das Tiefkühlfach stecke um es aufzuwärmen, und kurz darauf mein Trinkglas in den Mülleimer schmeiße... Ich hoffe, daß das bald vorbeigeht. Auch dieses Boot nenne ich wieder 'Guppy'. Mein Vater und ich haben vereinbart, daß ich das Boot abbezahlen muß. Und das bedeutet, daß ich arbeiten gehen muß. Ist aber überhaupt nicht schlimm, denn wenn man seine eigene Segeljacht haben will, muß man auch etwas dafür tun.

Ich bin mittlerweile zwölf und auch dieses Jahr segle ich wieder mit 'Guppy' durch die Niederlande. Diese Mal mit meinem eigenen Boot. Da ich nun auf eine weiterführenden Schule gehe, habe ich sieben Wochen Ferien, also eine Woche mehr um mit 'Guppy' zu segeln. Aber die Ferien sind viel zu schnell zu Ende und ich muß wieder zur Schule. Grmpf.
In der folgenden Zeit verbessere ich 'Guppy' ständig. Ich stelle auch viele Fragen über die Weltreise meiner Eltern und bekomme immer mehr Lust darauf, so etwas auch einmal zu unternehmen. Aber mein Vater sagt, daß eine Weltumsegelung nicht immer nur Spaß macht, und daß ich besser doch zuerst einmal nach England segeln solle, damit der kräftige Wind diese Idee vielleicht wegpustet. Nun, wenn er denkt, daß ich das Segeln dann vielleicht nicht mehr schön finde und ich meinen Plan deswegen aufgebe, hat er sich gründlich getäuscht.

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England
To England!
Foto: zeilen.nl

Die Idee ist geboren, ich werde nach England segeln. Eigentlich würde ich viel lieber sofort Kurs auf die Karibik nehmen, aber na ja... England ist auch ganz schön, denke ich. Ich fange sofort mit den Vorbereitungen an. Es ist der 7. März [2009] und in acht Wochen habe ich Frühlingsferien und kann losfahren. Zeit genug sollte man denken. Von wegen. Denn als ich endlich mit allem fertig bin... Huch, morgen fangen die Ferien schon an?!
Es ist Freitag, und noch am selben Abend verlässt 'Guppy' den Jachthafen von Maurik [bei Utrecht] und schaukelt ganz langsam nach Culemborg - bis ich von der Schaukelei verrückt werde und den Motor anschmeiße. Schon früh am nächsten Morgen fahre ich wieder aus dem Hafen heraus und nehme Kurs auf Maassluis [Industriegebiet bei Rotterdam]. Heute weht zum Glück etwas Wind und mit der gesetzten Genua und mit dem Strom macht 'Guppy' gute Fahrt. Das Schleusen in der Schleuse von Hagestein geht ganz fix und nichts steht mir jetzt noch im Wege. Auf zur See! Ich schalte den Autopiloten ein und setze mich auf die Heckbank, um die Aussicht zu genießen.
Gegen Mittag passiere ich die Brienennoord Brücke in Rotterdam. Der Schiffsverkehr nimmt immer mehr zu, und die Wellen, die von den Ufermauern reflektiert werden, lassen 'Guppy' nach allen Richtungen schaukelt. Ich hole die Fock ein. Die kann nun wirklich nicht stehen bleiben, denn sie würde meine Sicht bei der Durchfahrt durch Rotterdam und dessen gewundenem Fahrwasser nur behindern. Dann kommt ein spannender Moment, denn mein Mast ist 10,6 Meter lang und auch die Brücke hat ungefähr dieselbe Höhe. Vor der Brücke drehe ich das Boot gegen den Strom und lasse 'Guppy' langsam absacken. Dann kann ich im Notfall immer noch Gas geben, wenn es nicht hinhauen sollte. Zum Glück passt es. Am Nachmittag fahre ich in den Hafen von Maassluis. Nachdem ich gegessen habe, gehe ich früh ins Bett, denn morgen wird ein langer Tag werden.
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Brrrr
Wind!
Foto: zeilen.nl
Um sieben Uhr klingelt der Wecker. Ich krieche aus meinem warmen Bett heraus und ziehe so viele Klamotten an wie nur möglich. Es ist 9 Grad. Brrrr. Nachdem ich Treibstoff getankt und Tee für meine Thermoskannen gemacht habe, kann ich ablegen. Mit dem Strom und ein wenig Hilfe vom Motor läuft 'Guppy' 7,5 Knoten. 'Guppy' ist die Binnengewässer bestimmt auch satt und will auf die hohe See. Die Segel werden gehisst und das Boot rauscht durchs Wasser. Nun, Spaß macht das nicht, denn der Wind hat sich vollkommen gelegt. Die Segel hängen schlaff herunter und 'Guppy' rollt in den Heckwellen der Frachtschiffe hin und her. Um das Maß voll zu machen fängt es auch noch an zu regnen. Nach kurzer Zeit bin auch ich nicht mehr trocken. Und das, obwohl ich Segelkleidung bei mir habe. Tja... vielleicht sollte ich sie doch mal anziehen.
Begleitet vom Geräusch des Autopiloten und des Funkgeräts sitze ich unter der Sprayhood und halte Ausguck, während 'Guppy' in nordwestliche Richtung fährt um nicht in den Haupschiffahrtsweg zu geraten. In der Ferne sehe ich zwei Frachtschiffe, aber die fahren weit vor mir. Da sonst nichts in Sicht ist, quert 'Guppy' die Fahrrinne. Etwa um 18 Uhr wird der Nebel immer dichter, sodaß ich gerade noch meine Windfahne sehen kann. Jetzt muß der Radarreflektor gehisst werden.
Gegen Morgen hat sich der Nebel gelichtet und es weht Wind, allerdings direkt von vorn. Macht aber überhaupt nichts! 'Guppy' ist nämlich schon nah bei Lowestoft, und am Wind segelnd kann ich es in zwei langen Schlägen schaffen. Zum Glück kommt der Wind aus Westen als ich Lowestoft anlaufe. Da es hier starke Strömungen gibt, können sich sehr hohe Wellen bilden wenn der Wind gegen den Strom steht. Ich fahre ganz gemütlich in den Hafen hinein, wo 'Guppy' sofort durch die Brücke durchgelassen wird, und sich auf den Weg zu den preiswerteren Häfen machen kann. Ich fahre entlang halb gesunkener Frachtschiffe und verfallener Docks. Wie ist es hier doch anders als in den Niederlanden. Der Glanz vergangener Tage hat schon was für sich.
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Duct Tape und Spinnakern
Laura in aktion
Foto: zeilen.nl
Direkt vor der Eisenbahnbrücke liegt ein schöner, kleiner Hafen, wo ich anlegen kann. Es ist herrlich, wieder am Anleger zu liegen und festen Boden unter den Füßen zu spüren, obwohl sich das feste Land mehr zu bewegen scheint als das Boot selbst. Die Überfahrt ganz alleine geschafft zu haben gibt mir ein Gefühl von Befriedigung. Ich liege in einem kleinen, gemütlichen Dorf mit einem schönen Park entlang des Wassers. In der Bibliothek stehen Computer, von wo ich eine e-Mail nach Hause schicke. In England komme ich auch mit einem Ehepaar in Kontakt, das ein Kinderheim betreibt. Sie sind sehr nett und zeigen mir viele schöne Orte in England. Sie nehmen mich mit nach Ipswich und London, da sie dort sowieso hin müssen. Es ist sehr angenehm und die Zeit fliegt vorbei.
Da am Donnerstag die Maiferien zu Ende sind und ich zu meinem großen Unglück wieder zur Schule muß, ist der Montag der letztmögliche Tag, um wieder die Segel zu setzten. Und so verläßt 'Guppy' früh am Morgen den Hafen bei einem westlichen Wind. Mit diesem schönen Wind sehe ich auch die Chance, den Spinnaker zu hissen. Mit Duct Tape befestige ich meine Kamera an der Sprayhood um ein Foto davon zu schießen. Das ist echt toll, denn so oft komme ich nicht zum Spinnakern. Langsam aber sicher kommt mehr Wind und ich beschließe, den Spinnaker wieder einzuholen, dieses Mal bevor dessen Baum bricht, denn das habe ich auch schon fertiggebracht. 'Guppy' genießt es und sagt mit, daß sie lieber das High Aspect anstelle der Genua oben sehen würde. Nun, ihr Wunsch ist mir Befehl.
Dann gehe ich auf das Vordeck und bekomme sogleich eine Welle ab. Brrrrrr, wie ist das kalt! Kurze Zeit später richtet 'Guppy' wieder einen Wunsch an mich: ob ich wohl ein Reff ins Großsegel stecken könnte? Das geht zum Glück etwas leichter als die Fock zu wechseln.

'Guppy' rast zurück nach Hoek van Holland. Verstehe ich überhaupt nicht, denn so begierig bin ich nicht, wieder zur Schule zu gehen. Mitten in der Nacht nimmt der Wind zu auf 7 Beaufort aus Süd-Süd-West, und die letzten neun Meilen muß 'Guppy' hart am Wind segeln, da ich den Schiffahrtswegen ausweichen muß. Es ist dunkel und kalt, und 'Guppy' und ich bekommen eimerweise Wasser ab. Das ist es also, was mein Vater sagen wollte.
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"Do you speak Dutch? 

Collage
Foto: zeilen.nl
Da sich die Sicht verschlechtert hat, kan ich die Pier von Hoek van Holland erst bei zwei Seemeilen Abstand auszumachen. Aber ich habe sie gefunden! Als ich zwischen den Piers hindurchfahre, fängt es an zu regnen. Nun ja, willkommen in den Niederlanden! Als ich in Rotterdam am Hafen entlangfahre, kommt ein Boot der Hafenbehörde längsseits.


"Do you speak Dutch?"

Ach ja, ich habe vergessen, meine englische Gastflagge niederzuholen. Dumm, dumm..

"Ja klar spreche ich Niederländisch."

"Bist Du allein an Bord?"

"Ja..."

"Oh, und Du kommst aus England?"

"Ja, und...?"

"Wie alt bist Du eigentlich?"

"Dreizehn."

"Äh... ja, äh... pass aber gut auf, ja?"

"Ja klar!"

"Gute Weiterreise."

Die Leute sind heutzutage einfach nichts mehr gewöhnt, oder?
Na ja, ich setze meine Reise fort, fahre durch die Schleuse von Hagestein und entlang Culemborg. Es beginnt schon, dunkel zu werden, aber wenn ich mit diesem Tempo weiterfahre, sollte ich etwa um 21.30 Uhr zu Hause sein. Ich lege in der Box neben dem Boot meines Vaters an und feiere meine eigene kleine Party. Ich bin in weniger als vierzig Stunden von Lowestoft nach Maurik gesegelt!

Als ich nach Hause komme, fragt mich mein Vater hoffnungsvoll, ob ich vom segeln auf dem Meer nun die Nase voll habe. Meine Antwort: "Nein, das schmeckt nach mehr."
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Dieser Artikel erschien zuerst in Ausgabe 7 des Magazins ZEILEN im Jahre 2009. Momentan [März 2011] liegt Laura mit ihrer (neuen) 'Guppy' in der Karibik.